Die hier mehrmals gezeigte fast komplette Anlage gibt es so nicht mehr.
Seit Anfang des Jahres 2013 wird hier umgebaut.
Außerdem wird sie "elektrifiziert". Die Oberleitung wird aber nur Deko sein.
Seit Dez. 2011 ist mein Wasserturm fluggesichert.
Vier rote 1,8mm LED's sind in Reihe geschaltet. Die Drahtfüße sind dabei einfach auf Länge der Dachwinkel gebracht und verlötet worden und dann die Anschlußdrähte durch eine der unter dem Dach befindlichen Lamellen gesteckt. Die blanken Drähte müßen jetzt noch schwarz eingefärbt werden.
Ursprünglich sind die LED's etwas sehr hell. Man muß etwas probieren, welcher Widerstandswert paßt. Ich habe ca. 2k Ohm eingebaut.
Später sollen die LED's noch im ca. 2 Sekunden Takt blinken. Noch was Neues im Dez. 2011Die BR 74 von MÄRKLIN mit ESU 1.0 Decoder. Sie hat einen Scheibenkollektor-Motor, läuft aber sehr sauber.Das hier ist noch kein orginal Foto. Der Druckbehälter vor der ersten Achse ist von mir, wie es bei der DB üblich war, rot lackiert worden.

Die BR 24 mit Umbauwagengarnitur
Anfang März 2012 kam endlich eine BR 24 auf die Anlage
Mit viel Glück ist mir da ein ganz besonderer Wurf gelungen. Für einen Spotpreis von €21.00 habe ich eine zwar alte aber unbenutzte Lok ersteigert - sonst zwischen €25 und €35. Der Verpackung nach ist die Lok aus den achziger Jahren und muß ein sogenanntes Vitrinenmodell gewesen sein. Die Räder zeigen praktisch keine Laufspuren.
Für diese BR 24 habe ich Anfang April eine Garnitur dreiachsige Umbauwagen angeschaft.

links die Open DCC-Zentrale, Mitte der Booster, rechts der Rückmelder und unten der schwarze Kasten ist ein alter Trafo für accus zum Bosch/Motorola Mobiltelefon
Januar 2013Keine neue Anlage, eine Teststrecke und der Bau einer neuen Zentrale
Der Eigenbau einer Open DCC Anlage
Ich war es leid, immer vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer und wieder zurück zu gehen. Im Schlafzimmer habe ich mir meine Arbeitsplatz eingerichtet. Zum Warten und Umrüsten von Loks und zum Bauen von Schaltungen für die Anlage.
Wenn nun eine Lok umgebaut war, z. B. Neuer Decoder, mußte ich ins Wohnzimmer und dort auf der großen Anlage die Lok programmieren.
Wenn nun die Laufrichtung statt vorwärts rückwärts war, mußte ich wieder zurück ins Schlafzimmer um die Motoranschlüsse umzulöten. Deshalb kam ich zu dem Schluß, es muß hier am Arbeitsplatz eine Versuchsanlage zum Testen und programmieren her.
Diese Versuchsanlage war gerade fertig aufgebaut, es war ca. eine Woche vor Weihnachten, da verreckte mir meine Tams Easy Control. Es mußte also schnellstens eine neue Zentrale her.
Ich habe mich schon länger mit der Open DCC Zentrale im Internet beschäftigt. Deshalb jetzt mein Entschluß diese Zentrale ist kostengünstig, also probieren wir es mal damit .
Die Platine war drei Tage nach Bestellung da, und die Teile von Reichelt wie üblich 2 Werktage nach Bestellung.
Doch mit einer 1mm Lötspitze ist am USB-Teil das in SMD-Ausführung ist geht nichts! Da habe ich mal wieder Lehrgeld bezahlt und es mußte eine neue Platine her. Zum Glück gibt es hilfreiche Modellbahner. Das USB-Teil wurde Eingelötet und gleich programmiert und der Prozessor wurde auch gleich Programmiert. Die am USB-Teil "verbratene" Platine war aber noch zu retten. Sie arbeitet mit 9 Pol Seriellport jetzt an der Testanlage. Die zweite Platine mit USB-Port bleibt erst mal in Reserve. Die Tams hatte es sich ein paar Tage später wieder überlegt und die Anlage ließ sich erst mal wieder mit ihr steuern. Nur Lok-Decoder programmieren ließen sich nicht mehr.
Nach Demontage des Gehäuses fiel mir ein Widerstand auf, an dem etwas Lack abgelöst war. Mein Messgerät zeigte, daß er keinen Durchgang hatte. Nun wurde der Widerstand ersetzt, und jetzt läßt sich auch wieder mit der Tams Programmieren.
Beschreibung zum Foto oben. Links im Bild ist die selbstgebaute Open DCC-Zentrale.
http://www.opendcc.de/
In der Mitte, die braune, noch nicht ganz geglättete Platine ist der Booster. Er verstärkt das geringe, von der Zentrale kommende Signal (ca. 4,5 Volt und wenige Milliampere) auf ca 16-18V und 3Ampere. Damit könnten dann etwa 3 Loks gleichzeitig gefahren werden.
Entwickelt ist der Booster von Herrn D. Raschmeier, dessen Weichen- u. Signaldecoder ich ebenfalls selbst baue und benutze. Hier der Link zu Herrn D. Ratschmeier-
http://www.railway-lauf.de/
Erklärung: Wie oben schon erwähnt ist ein Booster eigentlich nichts anderes als ein Verstärker. Und in der Tat, auf diesem Booster der Verstärkerbaustein ist eigentlich als HiFi-Verstärkerbauteil entwickelt worden.
Rechts die grüne Platine ist der sogenannte Rückmelder. Ohne das Teil könnte keine Modellbahnanlge automatisch fahren. Ich habe die Metallgleise aufgetrennt und isoliert. Wenn jetzt eine Lok darüber fährt, wird durch die Räder Strom auf das isolierte Gleisstück gegeben der zum Rückmelder führt. Damit weiß mein Computerprogramm an welcher stelle der Anlage sich der Zug (die Lok) befindet und wenn dieser seinen "Zielkontakt" erreicht hat wird die Lok automatisch angehalten.
Ich benutze hier die S-88 Rückmeldeplatine von Avontuur aus den Niederlanden.http://www.floodland.nl/aim/info_bmd16n_en_1.htmSollte jetzt jemand Lust bekommen haben auch sowas zu machen; wie oben schon angedeutet, man sollte schon sehr gute Lötkenntnisse haben und eine Lötstation die für SMD geeignet ist. Andernfalls: Ich habe mir Anfang Februar 2013 eine geeignete Lötstation zugelegt. Wer dann Hillfe braucht, immer bei mir melden!